In der Gewaltprävention aktiv
Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg hat ein breites Instrumentarium zur Vermeidung von Grenzüberschreitungen entwickelt
Gewalt in der Pflege wird öffentlich häufig thematisiert, insbesondere sobald konkrete Vor-fälle bekannt werden. Gefordert werden dann eine bessere Gewaltprävention, eine intensivere Fortbildung der Pflegekräfte und eine Fehlerkultur, die das Auftreten von Gewalt verhindert. Im Vorfeld des bayerischen Pflegegipfels, der übermorgen in Nürnberg stattfindet, weist der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg darauf hin, dass er sich bereits seit etlichen Jahren intensiv mit der Problematik von Gewalt in Pflege und sozialer Arbeit beschäftigt.
„Wir haben frühzeitig saniert, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern“
Diözesan-Caritasdirektor begründete Erhöhung des Investitionskostenanteils am Heimentgelt im Caritas-Alten- und Pflegeheim in Röthenbach/Pegnitz
Von 2010 bis 2015 hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg das Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Michael generalsaniert und komplett umgebaut. In Folge dessen musste jetzt im Heimentgelt der Investitionskostenanteil deutlich erhöht werden. Bei einer Pressekonferenz in Röthenbach an der Pegnitz erläuterte Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein noch einmal die Zusammenhänge. Dabei betonte er: „Unser Ziel war es, eine moderne zukunftsfähige Einrichtung zu errichten, die die Rahmenbedingungen für eine gute Pflege auf der Grundlage der neuesten Standards bietet. Die Bewohner sollen sich bei uns wohl fühlen und eine hohe Lebensqualität genießen.“ Daher habe man das Wohngruppenmodell umgesetzt, bei dem jeweils 12 bis 14 Bewohner ähnlich wie in einer Familie zusammenleben.