Stationäre Pflege sichern

Durch die Umlage der Investitionskosten erzielt der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg keinen Gewinn. Als Wohlfahrtsverband muss er lediglich ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Er ist aber in der Pflicht. sicherzustellen, dass seine Einrichtungen nicht in ein Defizit geraten. Nur dann kann er auch in Zukunft pflegebedürftigen Menschen stationäre Versorgung anbieten.

Und das will der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg aus zwei Gründen: Zum einen ist die Sorge um kranke, alte und pflegebedürftige Menschen eine Kernaufgabe der Caritas.

Zum anderen ist und bleibt stationäre Pflege ein wichtiges Angebot der Pflege. Es wird immer Menschen geben, bei denen die Lebensumstände und der Pflege- und Unterstützungsbedarf sich so gestalten, dass das Pflegeheim die beste Lösung für sie ist. Ihnen will der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg auch in Zukunft Pflegeheime anbieten.

Caritas ist aber auch mehr als Pflege. Caritas bietet eine Vielfalt von Hilfen. Dieses Netzwerk darf der Diözesan-Caritasverband nicht dadurch gefährden, dass einzelne Einrichtungen zu einer finanziellen Belastung für den gesamten Verband werden. Dabei ist vor allem auch daran zu denken, dass wir Hilfen für Menschen anbieten, die wirklich bedürftig und in Not sind. Zu denken ist etwa an die Allgemeine Soziale Beratung, an Hilfsfonds, an Kindererholung, an Hilfen für Obdachlose. Gerade diese Dienste für die Ärmsten muss die Caritas aus Eigenmitteln finanzieren und aus Spenden wohltätiger Bürger.

Gleichzeitig hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg das Wohl der Heimbewohner immer im Auge. Mit der Sanierung des Caritas-Alten- und Pflegeheims St. Michael hat er die Hoffnung und die Absicht verbunden, etwas für die Lebensqualität seiner Bewohner zu tun.